Unsere September-Sitzung erwies sich – dafür, dass es zahlreiche Absagen gegeben hatte – als erfreulich gut besucht: Acht Genoss:innen, darunter drei Listenkandidierende, warfen in einem produktiven Brainstorming die Fragen: Zu welchen Themen unserer Innenstadt gibt es Wünsche, Ideen, Unzufriedenheiten, Zukunftsängste, Erklärungsbedürfnisse? Und: Was machen die anderen Parteien daraus – welche Themen versucht die politische Konkurrenz stark zu machen?
Mehrfach genannt wurden dabei u.a. Leerstände im Gewerbebereich, der Wohnraummangel v.a. als Problem für Studierende und Auszubildende, die steigerbare Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen, Klagen über PKW-Rowdytum und Vermüllung, aber auch Informationslücken über mittel- und langfristige Veränderungen in der Stadtgestaltung, die bereits geplant sind, sich aber noch besser herumsprechen könnten.
Konkretes Ergebnis: Wir haben (vorläufig) drei Innenstadt-Quartiere in den Blick genommen, durch die wir im Wahlkampf öffentliche Stadtspaziergänge anbieten wollen – nämlich die Bereiche 1) Bohlenplatz/Bismarckstraße/Zollhausviertel, 2) Fuchsenwiese/Martin-Luther-Platz/Nördliche Stadtmauerstraße und 3) die „Wissenschaftsachse“ zwischen Himbeerpalast und Universitätsstraße. In allen drei Gebieten gilt es über langfristig kommende Transformationen aufzuklären, aber auch gemeinsam mit den Bürger:innen Ideen zu entwickeln, wie sich der Aufenthaltswert dort durch kurzfristige Zwischenlösungen (etwa Begrünung und Stadtmöblierung) wirksam steigern lässt. Unsere kommende Sitzung am 15. Oktober soll diese Ideen in die Feinplanung überführen.
